Wenn die Personalabteilung oder der Personalverantwortliche sensible Informationen anfordert, sollte ich sie zur Verfügung stellen?

Was muss bei Kündigung ausgehändigt werden?

Folgende Unterlagen sind auszuhändigen:

  • Arbeitserlaubnis. EU-Bürger haben uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt. …
  • Arbeitsbescheinigung. …
  • Lohnsteuerbescheinigung. …
  • Arbeitszeugnis. …
  • Referenzen. …
  • Gesundheitszeugnis. …
  • Sozialversicherungsnachweis. …
  • Urlaubsnachweis.

Habe ich ein Recht auf Einsicht in meine Personalakte?

Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, seine Personalakte einzusehen. Werden die Akten in Papierform geführt, ist dies für Personalverantwortliche mit Aufwand verbunden. Bei einer digitalen Personalakte rufen Mitarbeiter ihre Daten dagegen am Computer oder Smartphone auf.

Was darf nicht in der Personalakte stehen?

Folgende Daten sollen dort nicht erfasst sein:

  • Posts aus den sozialen Medien.
  • Unterlagen des Betriebsarztes, die dem Arbeitgeber nicht zugänglich sind.
  • Überblick über Krankentage und Krankheitsgründe.
  • Vermerk über Kandidatur für den Betriebsrat.
  • Notizen über die Leistung des Arbeitnehmers.

Welche Rechte hat der Arbeitnehmer in Bezug auf seine Personalakte?

Ja, als Angestellter können Sie Ihre Personalakte jederzeit und ohne Angabe von Gründen einsehen. So regelt es Paragraf 83 Absatz 1 des Betriebsverfassungsgesetzes. Sie haben außerdem das Recht, sich Notizen dazu zu machen. Mit nach Hause nehmen dürfen Sie Ihre Akte allerdings nicht.

Welche Papiere muss der Arbeitnehmer bei der Einstellung dem Arbeitgeber aushändigen?

Nach Vorlage beim Arbeitgeber sind das Arbeitszeugnis/Abschlusszeugnis, der Sozialversicherungsausweis und die Arbeitsbescheinigung dem Arbeitnehmer herauszugeben. Die anderen Arbeitsunterlagen hat der Arbeitgeber sorgfältig aufzubewahren.

Wann muss Arbeitgeber Arbeitspapiere aushändigen?

Die Arbeitspapiere sollten Arbeitgeber idealerweise am letzten Arbeitstag des Mitarbeiters aushändigen. Ist dies nicht möglich, etwa weil die Lohnabrechnung zu diesem Zeitpunkt noch nicht erfolgt ist, müssen die Arbeitspapiere spätestens eine Woche später zur Verfügung stehen.

Kann ich eine Kopie meiner Personalakte verlangen?

Personalakte darf kopiert werden
Ein Arbeitnehmer habe das Recht, bei einer Einsicht der Akten Abschriften zu machen oder Kopien zu verlangen. Das hat aber Grenzen: „Anspruch auf Fotokopien einer 200 Seiten starken Akte kann ein Angestellter wohl nur bei einem berechtigten Interesse durchsetzen”.

Wer darf Personaldaten einsehen?

Die Personalakte ist gemäß Datenschutz vertraulich zu behandeln. Sie muss ausreichend vor unbefugter Einsichtnahme gesichert sein (gemäß § 9 BDSG). Nur Personen, die in der Personalverwaltung arbeiten oder mit Personalangelegenheite betraut sind, dürfen die Akte einsehen.

Wer darf Stellenbeschreibungen einsehen?

Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, in die eigene Personalakte Einsicht zu erlangen. So ist es im Paragraf 83 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) festgesetzt: (1) Der Arbeitnehmer hat das Recht, in die über ihn geführten Personalakten Einsicht zu nehmen.

Welche Daten braucht mein neuer Arbeitgeber von mir?

Dazu gehören: Persönliche Angaben: Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Anschrift. Steueridentifikationsnummer: Diese 11-stellige Nummer finden Ihre Mitarbeiter beispielsweise auf der letzten Lohnsteuerbescheinigung. Weitere Steuerrelevante Daten: Steuerklasse, Kinderfreibetrag, Konfession.

Was braucht der Arbeitgeber von der Krankenkasse?

Hierfür benötigt er folgende Unterlagen:
Geburtsdatum und Steuer-Identifikationsnummer. Sozialversicherungsausweis. Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse. Urlaubsbescheinigung des vorherigen Arbeitgebers.

Was brauche ich um einen Mitarbeiter anzumelden?

Anmeldung eines neuen Mitarbeiters – das sind die notwendigen Unterlagen

  • die Steueridentifikationsnummer.
  • den Sozialversicherungsausweis.
  • die Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse.
  • die Urlaubsbescheinigung des vorhergehenden Arbeitgebers.
  • Unterlagen zu den vermögenswirksamen Leistungen.
  • bei ausländischen Arbeitnehmern ggf.

Wie meldet ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer an?

Adressat der Anmeldung ist grundsätzlich die zuständige Krankenkasse als Einzugsstelle. (Ausnahme: sogenannte Minijobs). Für die Anmeldung ist es daher erforderlich, dass der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gleich zu Beginn der Beschäftigung (spätestens zwei Wochen nach deren Beginn) eine Mitgliedsbescheinigung vorlegt.

Wo muss ich meine Mitarbeiter überall anmelden?

Ihre Mitarbeiter melden Sie bei der Sozialversicherung an.

  1. Agentur für Arbeit. Wenn Sie sozialversicherungspflichtige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Minijobber (max. …
  2. Sozialversicherung. …
  3. (An)Meldungen bei der Sozialversicherung. …
  4. Beitrags- und Meldeverfahren. …
  5. Unfallversicherung. …
  6. Gesundheitsamt.

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