Sollten wir Facebook oder andere soziale Netzwerke am Arbeitsplatz verbieten?

Was darf man nicht auf Social Media?

Von Bikini-Fotos bis Sexting und von krassen Sprüchen bis zur politischen Meinung: Auch wenn du dich ziemlich sicher fühlt, solltest du nicht zu viel von dir Preis geben und zeigen. Freizügige Bilder gehören weder in soziale Medien, noch in Messenger wie WhatsApp.

Ist Facebook öffentlicher Raum?

Soziale Netzwerke gelten juristisch gesehen als öffentlicher Raum, weil Millonen von Menschen die geposteten Beiträge mitlesen können. Wer auf Facebook und Co. die Rechte anderer verletzt, muss daher mit hohen Strafen rechnen.

Kann mein Arbeitgeber mir Instagram verbieten?

„Da kann man sagen: Der Arbeitgeber kann hier dem Grunde nach keine Einschränkungen vornehmen, das Arbeitsverhältnis wirkt nicht in das Privatleben hinein.” Doch es gibt Grenzen. Arbeitnehmer dürfen ihren Arbeitgeber auch in der Freizeit weder beleidigen noch diskriminieren.

Wie kann ich meine Meinung frei äußern?

„Jeder Deutsche hat das Recht, innerhalb der Schranken der allgemeinen Gesetze seine Meinung durch Wort, Schrift, Druck, Bild oder in sonstiger Weise frei zu äußern. An diesem Rechte darf ihn kein Arbeits- oder Anstellungsverhältnis hindern, und niemand darf ihn benachteiligen, wenn er von diesem Rechte Gebrauch macht.

Was darf man im Internet sagen?

Grundsätzlich gilt auch im Internet die Meinungsfreiheit. Laut Grundgesetz (Artikel 5, Absatz 1) hat jeder das Recht, sich eine eigene Meinung zu bilden, diese frei zu äußern und zu verbreiten. Das bezieht sich sowohl auf reine Fakten, als auch auf Wertungen und Überzeugungen.

Wo wird die Meinungsfreiheit verletzt?

Werden streitbare Ansichten kritisiert oder zurückgewiesen, sei die Meinungsfreiheit verletzt, ist immer wieder zu hören. Warum das – völlig meinungsfrei – einfach fachlich falsch ist, erläutert Dr.

Was ist keine Meinungsfreiheit?

Die Meinungsfreiheit ist einer der Kernpunkte der Menschenrechte. Freie Meinungsäußerung ist ein wichtiges Menschenrecht. Das gilt jedoch genauso für das Recht, nicht diskriminiert zu werden. Niemand möchte benachteiligt oder ausgegrenzt werden, weil er oder sie eine bestimmte Herkunft, Hautfarbe oder Religion hat.

Was ist Meinung und was nicht?

Unter einer Meinung oder Auffassung wird in der Erkenntnistheorie eine von Wissen und Glauben unterschiedene Form des Fürwahrhaltens verstanden. Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt.

Ist Beleidigung im Internet strafbar?

Beleidigung ( § 185 StGB ): Öffentliche Beleidigungen sind laut und aggressiv. Für Betroffene können sie enorm belastend wirken. Wer öffentlich im Netz Menschen beleidigt, kann jetzt mit bis zu zwei statt mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden.

Was fällt alles unter Beleidigung?

Eine Beleidigung ist die Kundgabe der Missachtung oder Nichtachtung einer Person. Eine Kundgabe kann auf vielfältige Weise erfolgen, beispielsweise verbal, schriftlich, bildlich, durch Gesten oder mittels einer Tätlichkeit. Auch eine Beleidigung durch pflichtwidriges Unterlassen ist möglich.

Was ist strafbar zu googeln?

Kinderpornografie Schon Googeln ist strafbar.

Kann eine Google Suche strafbar sein?

Wer also im Internet vorsätzlich nach Kinderpornos sucht, um diese anzusehen, macht sich strafbar – auch wenn die Dateien nicht gezielt abgespeichert werden. Das bestätigte unter anderem das Oberlandesgericht (OLG) Hamburg (Az.: 2 – 27/09).

Ist es illegal zu googlen?

Dazu zählen: Inhalte, bei denen Google-Produkte eingesetzt werden, um Einzelpersonen oder Gruppen anzugreifen. Inhalte, die eindeutig und absichtlich provokativ sind.

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