Nach der Einstellung geänderte Stellenbeschreibung


Wer unterschreibt die Stellenbeschreibung?

Achtung: Die Stellenbeschreibung muss vom Stelleninhaber eingesehen und vom Arbeitnehmer zur Kenntnisnahme unterschrieben werden.

Warum Stellenbeschreibung unterschreiben?

Solange die Stellenbeschreibung nur einseitig vom Arbeitgeber formuliert wurde, dient sie eher der Orientierung. War im Arbeitsvertrag aber unterschrieben wird, ist für den Stelleninhaber rechtlich bindend.

Kann ich zusätzliche Aufgaben ablehnen?

Natürlich sollte man nicht jede zusätzliche Aufgabe ablehnen. Eine realistische Einschätzung der Situation sowie der eigenen Leistungsfähigkeit hilft dabei, im richtigen Moment Ja oder eben auch mal Nein zu sagen. Dabei spielt der Ton die entscheidende Rolle.

Wann ist eine Versetzung unwirksam?

Das Bundesarbeitsgericht hat aber entschieden, dass eine Versetzung auch individualrechtlich unwirksam ist, wenn eine ordnungsgemäße Zustimmung des Betriebsrates fehlt. Das hat zur Folge, dass der betroffene Beschäftigte sich weigern darf, die ihm zugewiesene neue Tätigkeit zu verrichten.

Wer braucht eine Stellenbeschreibung?

Mögliche Anwendungsbereiche von Stellenbeschreibungen können sein: Stellenausschreibung, Inserat, bei einer offenen Stelle, für die gute Bewerberinnen und Bewerber gesucht werden. Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eingruppierung in ein Entgelt-System.

Wer ist für die Arbeitsplatzbeschreibung zuständig?

Gemäß § 2 Abs. 1 S. 2 Nr. 5 NachwG hat der Arbeitgeber die Pflicht mittels einer Arbeitsplatzbeschreibung die seitens des Arbeitnehmers zu leistende Tätigkeit kurz zu beschreiben.

Wie wehrt man sich gegen Versetzung?

Theoretisch haben Sie drei Möglichkeiten, sich gegen die Versetzung zu wehren:

  1. Sie weigern sich, die Ihnen zugedachte neue Arbeitsaufgabe auszuführen bzw. …
  2. Sie klagen beim Arbeitsgericht gegen die Versetzung. …
  3. Sie gehen im Weg eines Eilverfahrens (einstweilige Verfügung) gegen die Versetzung vor.

Wann muss Versetzung bekannt gegeben werden?

Nach den gesetzlichen Bestimmungen hat der Betriebsrat eine Woche Bedenkzeit. Hat er in diesem Zeitraum nicht reagiert, darf der Arbeitgeber die Versetzung wie geplant durchführen, vorher jedoch nicht.

Kann man sich gegen eine interne Versetzung wehren?

Eine Versetzung ohne Zustimmung des Betriebsrats ist rechtswidrig“, ergänzt Frank Preidel. Sprich also auf jeden Fall mit dem Betriebsrat, ob er nicht für dich ablehnen kann. Denn eine rechtswidrige Versetzung musst du nicht befolgen.

Ist eine Stellenbeschreibung Pflicht?

Ist eine Arbeitsplatzbeschreibung Pflicht? Für Unternehmen in Deutschland gibt es keine gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung von ausführlichen Arbeitsplatzbeschreibungen.

Wer darf Stellenbeschreibungen einsehen?

Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, in die eigene Personalakte Einsicht zu erlangen. So ist es im Paragraf 83 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) festgesetzt: (1) Der Arbeitnehmer hat das Recht, in die über ihn geführten Personalakten Einsicht zu nehmen.

Hat man rechtlich ein Anspruch auf eine Stellenbeschreibung?

Ist eine Arbeitsplatzbeschreibung Pflicht? Ganz gleich ob im öffentlichen Dienst oder der freien Wirtschaft: Arbeitgeber sind rechtlich nicht dazu verpflichtet eine Arbeitsplatzbeschreibung zu erstellen oder diese in den Arbeitsvertrag aufzunehmen. Allerdings muss eine Charakterisierung der Stelle vorliegen.

Wer darf eine Stellenbeschreibung ändern?

Als Konsequenz des Mainzer Urteils könnte der Arbeitgeber eine veränderte Stellenbeschreibung nur mit einer Änderungskündigung durchsetzen. Dies setze allerdings voraus, dass eine solche Kündigung auch rechtmäßig ist, betonte das LAG.

You may also like these

Adblock
detector