Kann der Arbeitgeber von mir verlangen, dass ich neue Technologien lerne, an denen ich kein Interesse habe?

Was kann mein Chef von mir verlangen?

Allerdings mit Einschränkung: Grundsätzlich darf man nicht dauerhaft mehr als zehn Stunden pro Tag arbeiten, denn das wäre ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz. Der Arbeitgeber darf auch nicht verlangen, dass man vor und nach der Kernarbeitszeit im Büro ist, ohne dass diese Zeit erfasst wird.

Bin ich verpflichtet jemanden anlernen?

Weder als Arbeitnehmer noch als Leiharbeitnehmer dürfen Sie sich weigern, einen Kollegen oder eine Kollegin einzuarbeiten. Wenn Sie das nicht tun wollen, steht es Ihnen frei, sich an Ihren Arbeitgeber, also an das Verleihunternehmen, zu wenden und um einen neuen Einsatzort zu bitten.

Wie formuliere ich Lernbereitschaft?

“Sie sind lernbereit, neugierig und offen für Neues.” “Wir suchen einen agilen und flexiblen Mitarbeiter, der die notwendige Lernbereitschaft für unsere umfassende Produktpalette mitbringt.” “Du bist in der Lage, dich schnell mit neuen Anforderungen vertraut zu machen.”

Kann der Arbeitgeber mich zwingen länger zu arbeiten?

Grundsätzlich sind Überstunden gesetzlich nicht geregelt. Deshalb beruhen die Regelungen bezüglich Überstunden in der Regel auf dem Arbeitsvertrag. Allerdings darf der Arbeitgeber nicht immer einfach Überstunden anordnen. Denn nach Ansicht der Rechtsprechung müssen Überstunden immer vorher angekündigt werden.

Was darf ein Arbeitgeber nicht machen?

Was der Vorgesetzte nicht darf
Kein Chef darf von Ihnen verlangen zu lügen oder die Schuld für sein Fehlverhalten zu übernehmen. Auch auf Pausen darf nicht verzichtet werden, genauso wenig wie, dass jemand von Ihnen verlangen zu arbeiten, wenn Sie krank gemeldet oder im genehmigten Urlaub sind.

Was darf ein Vorgesetzter Fragen?

Er darf nach der voraussichtlichen Dauer der Krankheit fragen, zum Beispiel wegen der Berechnung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Und, ob die Erkrankung auf betriebliche Bedingungen zurückzuführen ist – im Hinblick auf eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Bin ich verpflichtet meinen Nachfolger einarbeiten?

Die Einarbeitung eines Nachfolgers fällt also regelmäßig in das Weisungsrecht Ihres Arbeitgebers. Fazit: Lassen Sie die Kündigung auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüfen. Ihren Nachfolger werden Sie in aller Regel einarbeiten müssen.

Ist Einarbeitung Pflicht?

Ja, der Arbeitgeber ist auch für diese Fälle verpflichtet, dem Arbeitnehmer das dem Arbeitnehmer zustehende Arbeitsentgelt zu bezahlen. Die Einarbeitung fällt vollständig in die Risikosphäre des Arbeitgebers.

Was tun wenn ein Mitarbeiter nicht ins Team passt?

Interne Lösungen: Beraten Sie sich gemeinsam mit der Fachabteilung, ob zum Beispiel eine Weiterbildung dem Mitarbeiter helfen könnte, fachliche oder soziale Defizite auszugleichen. Oder überlegen Sie, ob es eine andere Funktion im Unternehmen gibt, die den Qualifikationen des Mitarbeiters besser entspricht.

Wie lange darf ein Arbeitgeber Mehrarbeit anordnen?

maximal zehn Stunden darf auch inklusive Überstunden nicht überschritten werden. Ist ein Betriebsrat gebildet, bedarf die Anordnung von Überstunden zudem der vorherigen Zustimmung des Betriebsrats (vgl. § 87 Abs. 1 Nr.

Kann der Arbeitgeber mehr Stunden verlangen?

Chefs zahlen nur die Arbeitszeit, die sie ausdrücklich anordnen. In besonderen Fällen darf der Chef Überstunden von seinen Mitarbeitern verlangen. Das kann ein Personalengpass sein oder ein dringendes Projekt. Hierbei sind die Arbeitnehmer in der Pflicht – aber auch die Arbeitgeber.

Kann der Chef Überstunden verbieten?

Nein. Die genaue Arbeitszeit ist im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag geregelt. Hält sich ein Arbeitnehmer an diese Vereinbarung, erfüllt er seine Pflicht. Ordnet ein Arbeitgeber an, dass ein Mitarbeiter mehr arbeitet, als er vertraglich muss, überschreitet der Arbeitgeber sein Weisungsrecht.

Was muss ein Arbeitnehmer nicht machen?

Mitarbeiter müssen dann weder arbeiten noch per Telefon oder Mail erreichbar sein. Das gilt sogar dann, wenn eine entsprechende Klausel im Arbeitsvertrag festgehalten wurde. Einzige Ausnahme von der Regel stellen Berufsgruppen mit Bereitschaft wie etwa feuerwehrleute oder Sanitäter.

Kann man mich zwingen einzuspringen?

Es gibt keine Pflicht einzuspringen
Grundsätzlich sind Arbeitnehmer nicht verpflichtet, außerhalb ihres einmal festgelegten Dienstplans einzuspringen. Der Arbeitgeber besitzt zwar ein sogenanntes Direktionsrecht zu Ort und Zeit der Arbeitsleistung.

Was ist Schikane am Arbeitsplatz?

Die Richter bezeichneten Mobbing als systematisches Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern durch Kollegen oder Vorgesetzte. Da der Begriff sehr unbestimmt sei, müsse er durch konkrete Vorfälle präzisiert werden.

Was gilt als Schikane?

Eine Schikane ist eine insbesondere durch „Ausnutzung staatlicher oder dienstlicher Machtbefugnisse getroffene Maßnahme, durch die jemandem unnötig Schwierigkeiten bereitet werden“; angelehnt daran auch „kleinliche, böswillige Quälerei“.

Was kann man gegen Schikane am Arbeitsplatz machen?

Hilft die direkte Aussprache nicht, suchen Sie sich Verbündete. Sprechen Sie mit Ihrem Partner, Freunden oder Ihrer Familie über die Situation. Alleine das hilft Ihnen schon oft, die Situation klarer zu sehen.

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