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Natürlich wissen wir, dass Roboter in Zukunft vermutlich jeden Bereich unseres Lebens beeinflussen werden. Aber wie und wo betrifft es uns bereits jetzt konkret im Marketing – oder sind das alles noch Zukunftsvisionen?

Bereits eine kurze Recherche lässt keinen Zweifel mehr aufkommen: Zukunftsvisionen sind das schon lange nicht mehr. Die 4. Industrielle Revolution hat bereits begonnen und mit ihr die Digitalisierung der Produktion sowie der vor- und nachgelagerten Prozesse durch smarte Anwendungen, Geräte und Maschinen.

Da „Marketing“ jedoch ein sehr weiter Begriff ist und die Anwendungsmöglichkeiten schier endlos sind, haben wir hier für Sie nur einige besonders spannende Beispiele herausgegriffen.

Product: Freude am Fahren trotz automatisch fahrender Autos?

Das weltweit tätige Unternehmen BMW hat es geschafft, ein starkes emotionales Nutzenversprechen in den Köpfen seiner Zielgruppe zu etablieren: „Freude am Fahren“. Doch wo bleibt die Freude am Fahren, wenn das Auto der Zukunft gar nicht mehr von seinem Besitzer gelenkt wird? Wie BMW seine Produktpolitik bereits jetzt vorausschauend an robotergelenkte Autos anpasst, lesen Sie hier.

Die Zukunft des Autos: Das Konzeptfahrzeug BMW Vision Next 100

Place: Die Gepäckträger vom Tokyo Haneda Airport

Distributionspolitik im weitesten Sinne ist das Kerngeschäft jedes Flughafens. Menschen, Gepäck und Warenladungen: sie alle wollen sicher und zeitgerecht von einem Ort zum anderen gebracht werden. Wie sich ein Flughafen in Tokyo dabei von verschiedenen Robotern (wortwörtlich!) unter die Arme greifen lässt, lesen Sie hier.

Promotion: Künstliche Intelligenzen in der Werbung

Besonders nützliche Verwendungsmöglichkeiten von Robotern eröffnen sich in der Kommunikationspolitik. Bereits jetzt beraten Roboter Kunden im Geschäft und im Online-Chat oder posten automatisiert auf Facebook. Doch in Zukunft werden Roboter nicht nur Teilaufgaben, sondern ganze Prozesse verwalten und – mithilfe von Künstlichen Intelligenzen, also selbstlernenden „Gehirnen“– auch Entscheidungen treffen und diese laufend optimieren. So ist beispielsweise bei Google seit letztem Jahr eine Künstliche Intelligenz Bestandteil des geheimen Suchalgorithmus und auch im Programmatic Buying werden bereits KIs genützt. Mehr dazu in diesem Interview des Magazins Lead Digital.

Price: Dynamic Pricing erobert die Offline-Welt

Wenn die Flüge gestern noch günstig waren, heute aber plötzlich um ein Vielfaches teurer sind, dann haben wir das meist einem Algorithmus zu verdanken. Dynamic Pricing ist das Zauberwort, das allerdings oft nur Unternehmen bezaubert, Konsumenten jedoch verärgert.

Mit der Entwicklung von immer klügeren Künstlichen Intelligenzen eröffnen sich nun neue Möglichkeiten: Der Algorithmus muss nicht mehr von Menschen geschrieben und verbessert werden, die KI ist in der Lage, den Algorithmus anhand von riesen Datenmengen selbst zu lernen und weiterzuentwickeln. „Forward Pricing“ nennt das deutsche Unternehmen Blue Yonder diese Art der Preisgestaltung, die mittels digitaler Preisschilder nun auch in Kaufhäusern Einzug hält.

Digitale Preisschilder in einer Edeka-Filiale in Hamburg

Keynote: Thomas Meyer über Automatisierung. Roboter. Künstliche Intelligenz

Doch wollen wir diese Entwicklung wirklich? Natürlich bringen Roboter viele Vorteile und Arbeitserleichterungen mit sich. Aber wo sind die Grenzen, wo die Vorteile? Wo ist Achtsamkeit geboten? Unser Keynote-Speaker Thomas Meyer, Sales Director von Swat.io, versucht gemeinsam mit Ihnen Antworten auf diese Fragen zu finden – auf der marked[ding]plus von 21. bis 22. September. Melden Sie sich jetzt an, wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr Team von der marke[ding]plus

Weiteführende Links

Die Presse: „Industrie 4.0: Wenn die Revolution nach Österreich kommt“
Roboterwelt.de: „Wann ist ein Roboter ein Roboter?“
Campaignlive.com: „Robots: The future of marketing that’s already here“
Lead-digital.de: „Facebook, Mini & Co.: Robotern und virtuellen Welten gehört die Zukunft

Hinweis

Der Begriff „Roboter“ an sich wird in unterschiedlichsten Zusammenhängen für menschenähnliche Maschinen oder intelligente Automaten verwendet. Sowohl die Definition von Duden als auch die umfassendere Begriffsabhandlung von roboterwelt.de bezeichnet jedoch nur körperliche Maschinen, nicht aber Programme und Anwendungen als Roboter. Das Gabler Wirtschaftslexikon hingegen nennt in der Definition ausschließlich die Roboter des Internets, die „(Web-)Crawler“. Da keine klare, einheitliche Definition vorhanden ist, wird der Begriff in diesem Artikel allgemein für intelligente Anwendungen und Maschinen verwendet.