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Ein ganzes Monat haben wir Sie zappeln lassen, nun ist es endlich soweit: Hier ist der zweite Teil unserer Serie zu den 10 wichtigsten Trends der Branche! Falls Sie den ersten Post noch nicht kennen, hier können Sie ihn nachlesen.

Trend#6 Social ist in

Der Run auf Social Media geht weiter: 2015 wurde 50% mehr Geld für Social Advertising ausgegeben als noch 2014, so eine Studie von Kenshoo, einem weltweit agierenden Unternehmen für Marketing-Software. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von Social-Media-Diensten in der jungen Zielgruppe weiter zu, verlagert sich allerdings immer mehr auf Whats-App, Snapchat, Pinterest und Instagram. Besonders beliebt sind ungewöhnliche Werbekampagnen, die sich Augmented Reality, Gamification oder Social-TV zunutze machen. Ein unterhaltsames Beispiel: Die Tipp-Experience YouTube-Kampagne von 2012, bei der Zuseher den Verlauf der Geschichte mitbestimmen konnten:

Trend#7: Aufmerksamkeitsstark am POS

In der POS-Werbung zeichnet sich ein großer Wandel ab, so ein Artikel im Out of Home Tool Book 2016. Statische Werbeformen werden mehr und mehr durch interaktive und multimediale Einkaufswelten, billige Pappaufsteller durch höherwertige Materialien ersetzt, so Andreas Küssner von Visplay International. Die großen Trends am POS sind hinterleuchtete Werbeflächen, elektronische Preis-Schilder sowie digitale Screens. Laut dem Out of Home Tool Book 2016 soll vor allem auch die Lenticulartechnik „ein wahrer Geheimtipp der Werbebranche“ sein. Das sind Kippbilder mit 3D-Effekt, wie man sie von Kinderstickern kennt. Nur, dass sich die Möglichkeiten der Technik seither stark weiter entwickelt haben und nun eine faszinierende Option für innovative Produktpräsentationen bieten. Hier ein paar Anwendungsbeispiele für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Lenticulartechnik.

Trend#8 Perfekte Inszenierung

Marketing hat überraschend viel mit Eventmanagement gemeinsam. Denn 77 % der Konsumenten wünschen sich gemeinsame Erlebnisse mit Marken über die Produktebene hinaus, und diese wollen gekonnt inszeniert und in Szene gesetzt sein. „Surprise and Delight“ heißt die Marketing-Strategie, die Konsumenten mit überraschenden und unterhaltsamen Erlebnissen emotional an eine Marke bindet. Ob durch Events, Kundengeschenke, kreative Werbeideen oder gefilmte Challenges: Fast alle Kunden lieben diese Aktionen und erzählen auch gerne davon weiter. Ein ideales Beispiel dafür ist die WestJet Christmas Miracle Kampagne von 2013 mit unglaublichen 44 Millionen Views.

Trend#9 Personalisierung

Schon 2014 gaben 92% der Befragten in der Markenstudie brandshare an, ihre Produkte nach eigenem Geschmack personalisieren zu wollen. Der Trend zum individuellen Einzelprodukt ist also keineswegs neu, setzt sich aber 2016 noch intensiver fort. Außergewöhnliche Individuallösungen abseits der Masse sind in Print, Packaging, Promotion, Event und Werbung gefragter denn je. Druckmittel in ungewöhnlichen Formaten, einzigartige Promotionartikel, personalisierte Online-Werbung oder ungewöhnliche Ambient-Media-Werbeideen sorgen für ungeteilte Aufmerksamkeit beim Empfänger.

Intensiv geforscht wird auch an der Technik der Gesichtserkennung. Diese würde in Zukunft die passgenaue Ansprache von Zielgruppen nach äußeren Merkmalen wie Alter, Haarfarbe oder Statur ermöglichen – eine Chance, die sich kein Werber entgehen lassen will. Nicht geklärte Datenschutzfragen und das Misstrauen der Konsumenten machen den praktischen Einsatz der Gesichtserkennung in der Werbung derzeit aber noch schwierig, wie der Fall der englischen Großhandelskette Tesco zeigt: Kunden drohten mit Boykott, als Tesco seine Tankstellen 2014 mit digitalen Werbescreens mit Gesichtserkennung ausstatten ließ.

Trend#10 Neue Technologien

Seit Jahrzehnten schon begegnen sie uns in Science-Fiction-Filmen, nun auch im Alltag: Automatisierte Technologien. Personal-Assistant-Apps übernehmen für uns die Terminplanung, Autos parken selbstständig ein und Programmatic Buying erleichtert uns den Werbeplätze-Einkauf. Kaum ein Bereich ist von der Automatisierung ausgenommen. Sogar Häuser können heute schon mit dem 3D-Drucker gedruckt werden. Nun geht dieser Trend noch einen Schritt weiter: Roboter erobern langsam aber stetig unseren Alltag.

Doch nicht alles, was sich Roboter nennt, ist auch einer. Rein definitionsmäßig ist ein Roboter im Gegensatz zu einer normalen Maschine programmierbar und kann seine Aufgaben ändern. Er kann also zum Beispiel nicht nur Kaffee kochen wie eine Kaffeemaschine, sondern ist durch den Eingriff in sein System für verschiedenste Aufgaben programmierbar. Zudem ist ein Roboter selbstständig zu Handlungen fähig und hat einen größeren Umfang an Verhaltensformen und Reaktionsmöglichkeiten. Roboter beeinflussen das Marketing einerseits, weil sie die Produktion günstiger machen und damit die Voraussetzungen der Preispolitik neu definieren. So soll beispielsweise auf sogenannten Floating Farms im Meer die Nahrungsmittelproduktion zukünftig fast gänzlich ohne Menschen auskommen. Andererseits beeinflussen Roboter das Marketing, weil sie verschiedenste Prozesse rund um Beschaffung, Transport, Vertrieb und Bewerbung verändern und erleichtern.

Dass keine Arbeit mehr für Menschen im Marketing übrig bleibt, ist jedoch nicht zu befürchten. Denn die Kreativität und das intuitive Einfühlungsvermögen des Menschen werden Roboter wohl nie übertrumpfen können. Und das ist es ja schließlich, was beim Marketing am meisten zählt: Die Zielgruppe zu verstehen.

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Quellen und interessante weiterführende Links: